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    <title>dg90 (Empfindsame Choleriker tanzen auf der Venus) : Rubrik:WM2006</title>
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    <description>Empfindsame Choleriker tanzen auf der Venus</description>
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    <dc:date>2009-05-09T15:28:18Z</dc:date>
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    <title>dg90</title>
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    <title>6,3 Millionen Fußballfans, 30 Millionen Bewerbungen</title>
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    <description>Ja, da sind sie wieder, die gemeinen WM-Verweigerer mit ihren hinterfotzigen Bemerkungen. Insbesondere die IT-Branche scheint Quell dieser miesen Sorte zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin einer davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist bewußt, dass man uns mit grinsenden Smilies über den Tisch ziehen wollte, aber das ging eindeutig nach hinten los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind allerdings die Minderheit, Deutschland ist ein Volk von Fußballfans und der DFB darf sich &quot;größter Sportverband der Welt&quot; schimpfen. Dank 6,3 Millionen deutscher Fans. Nun muss man darauf hinweisen, dass es 3,3 Millionen WM-Tickets gibt. Davon gehen 1 Millionen an die Fans. In DE haben sich 30 Millionen Bewerber gemeldet, das macht ungefähr ... recht wenig? Die Fans sind angepinkelt und der DFB schiebt die Schuld Richtung FIFA. Leider vergass man darauf hinzuweisen, dass man selbst gedrängt hat, die Vergabe der Tickets auf den Weg zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so ging natürlich die Masse der Tickets an Sponsoren, Verbände, Funktionäre, Politiker, Heuschrecken, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir reden vom DFB, dem Bund der fröhlichen deutschen Fußballfans. Fan - eine Person, welche mit Herz und Seele eine Leidenschaft pflegt.

&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;185&quot; alt=&quot;wm_buuhh&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dg90/images/wm_buuhh.gif&quot; /&gt;&lt;/center&gt;

Aber man darf das nicht negativ begutachten, denn Deutschland dient als Testwiese für nachhaltige Überwachung (&quot;Bundeswehr muss her!&quot;), wirtschaftlichen Aufschwung (&quot;Los, schwing endlich!&quot;) und Personality-Show von Wunschschwiegersohn Johannes B. Kerner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich bin dabei. Ein gewisser Stolz läßt schon meine Brust schwellen. Wir sind Papst, wir sind 1984, wir sind voller Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese WM wird verdammt spannend, versprochen.</description>
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    <dc:subject>WM2006</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 dg90</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-09T07:18:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://dg90.twoday.net/stories/2139850/">
    <title>Wir sind Technologieweltmeister</title>
    <link>http://dg90.twoday.net/stories/2139850/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Die Mainzer Firma Arygon hat nach eigenen Angaben einen kurzfristigen Auftrag vom Organisationskomitee (OK) der Fußball-WM erhalten, Lesegeräte für die &quot;Nachkontrolle&quot; von Tickets bereitzustellen. Die Firma liefert RFID-Lesegeräte, die via USB an einen Laptop angeschlossen werden. Diese Laptops können über WLAN wiederum die zentrale Ticketdatenbank abrufen; sie sind Clearing Points und Kontrollpunkte zugleich. Mit ihnen hofft das OK, den VIP-Tickets auf die Spur zu kommen, die nicht personalisiert sind. Mindestens fünf Eingänge sollen pro Stadion mit dieser Lösung nachgerüstet werden.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/74015&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;Quelle &lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Planung nenne ich das. Auf den Punkt. Falls jemand nichts mit RFID anfangen kann ... wenn Sie im Supermarkt ein Hühnchen in den Einkaufswagen legen und der Wagen kennt den Wert des Viechs, dann handelt es sich um RFID. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland, Toptechnologien und Freundlichkeit. Und Weltmeister 2006.</description>
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    <dc:subject>WM2006</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://dg90.twoday.net/stories/2124702/">
    <title>Pervertierte Fußball-WM</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Eigentlich ein harmloser Satz&lt;br /&gt;
Die 32 besten Teams der Welt treffen sich alle vier Jahre, um das allerbeste unter sich zu ermitteln. In diesem Jahr wird das Turnier in einem Land stattfinden, das im Osten an Polen grenzt und im Westen an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles, verehrte Leserschaft, hätten wir Ihnen ohne Herumeiern auch mit einem einzigen Satz sagen können. Doch dieser eine kurze Satz hätte böse Folgen haben können. Er lautet: Am 9. Juni beginnt in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft 2006.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Medienrichtlinie&quot;&lt;br /&gt;
In unserem schlichten Satz &quot;Am 9. Juni beginnt in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft 2006&quot; waren wir &quot;aufgefordert&quot;, folgende Satzbestandteile nicht kombiniert zu verwenden: &quot;Deutschland&quot;, &quot;Weltmeisterschaft&quot;, &quot;2006&quot; und &quot;Fußball&quot;. Inzwischen ist aus der &quot;Aufforderung&quot; eine &quot;Bitte&quot; geworden, an die wir uns selbstverständlich nicht halten. Selbst die Fifa bezeichnet diese &quot;Medienrichtlinien&quot; inzwischen als &quot;handwerklichen Fehler&quot;, der nie als Maulkorb für Journalisten gedacht gewesen sei.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[ &lt;a href=&quot;http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/562418.html?nv=nl_cp_L1_rt&quot; target=&quot;blank&quot;&gt;Quelle &lt;/a&gt;]

&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;198&quot; alt=&quot;fifa_logo_ggg&quot; width=&quot;150&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/dg90/images/fifa_logo_ggg.gif&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;

Schön. Die WM macht es möglich. Wenn das Presserecht gebeugt und die Sicherheit ohne Grund nach oben geschraubt wird ... um die Bürger (nicht die Terroristen) in Schach zu halten, dann kann man nur gratulieren.</description>
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    <dc:subject>WM2006</dc:subject>
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