Pervertierte Fußball-WM
Eigentlich ein harmloser Satz
Die 32 besten Teams der Welt treffen sich alle vier Jahre, um das allerbeste unter sich zu ermitteln. In diesem Jahr wird das Turnier in einem Land stattfinden, das im Osten an Polen grenzt und im Westen an Frankreich.
Dies alles, verehrte Leserschaft, hätten wir Ihnen ohne Herumeiern auch mit einem einzigen Satz sagen können. Doch dieser eine kurze Satz hätte böse Folgen haben können. Er lautet: Am 9. Juni beginnt in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft 2006.
"Medienrichtlinie"
In unserem schlichten Satz "Am 9. Juni beginnt in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft 2006" waren wir "aufgefordert", folgende Satzbestandteile nicht kombiniert zu verwenden: "Deutschland", "Weltmeisterschaft", "2006" und "Fußball". Inzwischen ist aus der "Aufforderung" eine "Bitte" geworden, an die wir uns selbstverständlich nicht halten. Selbst die Fifa bezeichnet diese "Medienrichtlinien" inzwischen als "handwerklichen Fehler", der nie als Maulkorb für Journalisten gedacht gewesen sei.
[ Quelle ]
Schön. Die WM macht es möglich. Wenn das Presserecht gebeugt und die Sicherheit ohne Grund nach oben geschraubt wird ... um die Bürger (nicht die Terroristen) in Schach zu halten, dann kann man nur gratulieren.
Die 32 besten Teams der Welt treffen sich alle vier Jahre, um das allerbeste unter sich zu ermitteln. In diesem Jahr wird das Turnier in einem Land stattfinden, das im Osten an Polen grenzt und im Westen an Frankreich.
Dies alles, verehrte Leserschaft, hätten wir Ihnen ohne Herumeiern auch mit einem einzigen Satz sagen können. Doch dieser eine kurze Satz hätte böse Folgen haben können. Er lautet: Am 9. Juni beginnt in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft 2006.
"Medienrichtlinie"
In unserem schlichten Satz "Am 9. Juni beginnt in Deutschland die Fußballweltmeisterschaft 2006" waren wir "aufgefordert", folgende Satzbestandteile nicht kombiniert zu verwenden: "Deutschland", "Weltmeisterschaft", "2006" und "Fußball". Inzwischen ist aus der "Aufforderung" eine "Bitte" geworden, an die wir uns selbstverständlich nicht halten. Selbst die Fifa bezeichnet diese "Medienrichtlinien" inzwischen als "handwerklichen Fehler", der nie als Maulkorb für Journalisten gedacht gewesen sei.
[ Quelle ]

Schön. Die WM macht es möglich. Wenn das Presserecht gebeugt und die Sicherheit ohne Grund nach oben geschraubt wird ... um die Bürger (nicht die Terroristen) in Schach zu halten, dann kann man nur gratulieren.
dg90 - 6. Jun, 10:59
