Kündigung liegt vor!
Nicht meine. Die von meinem Kollegen, der nicht da ist. Der wo beim Arzt heute wieder ist. Die wo bei ihm checken, wie er gesunden kann. Wo er dann wieder mal offline geht, weil der Arzt bei ihm sehen sagen tutet:
"Hallo Herr X, wie geht es Ihnen? Aua-aua? Blanko-Krankschreibung bei der Brunhilde am Tresen."
Sprich - es wird im zugesendet. Nicht die Krankschreibung, die Kündigung meine ich. Per Post. Wir wissen es also earlier, dass er bald off und away ist. Der Glückliche. Der Happy Man.
War auch eine harte Zeit. All die Jahre das Ventil so überdreht, dass nur noch ein Loch übrig bliebt. Stein des Anstosses, Eckbank des Todes, Elfmeter ins Nichts.
Traurige erinnerungswürdige Höhepunkte - alone in the company und um 16:30 am friday fortgedriven. Call from middle boss about a ancoming fax. Niemand da. Handy of mein Kollege angephoned und erfahren, dass er schon mal unterwegs ist, da ja eh nichts los war.
Noch better > Selbstbefriedigungsvideos, die vom Mobbingkollegen aka "Ich bin der Herr übers Gscherr" gesichtet wurden. Die Vids wurden zuvor per Chattools verbreitet, bei der Frauen an die Wand gelabert wurden und dann penetrante Bilder und Videos aus Heimproduktion sichten durften. Die Chatmania kam auch nicht besser an, können Sie mir glooben.
Was soll's. Nun wird man mir seine Arbeit aufhalsen, weil er so ein Idiot war, weil er den coolsten Job in der Firma hatte, weil es sein Ding hätte sein können, sein kleines Reich, seine Entfaltungsspielraum. Und man hat Händchen mit ihm gehalten, um ihm auf den rechten Weg zu bringen.
25 Jahre alt, Ehe im Popo, Kind im Nirwana, Drugs zur Terminierung der letzten Hirnzellen. Happy Life. Letz goh.
Ich stelle gerade fest, was ich für ein Spießerleben führe. Immerhin gebe ich zu, was 98% der restlichen Menschheit verneinen. ;-)
"Hallo Herr X, wie geht es Ihnen? Aua-aua? Blanko-Krankschreibung bei der Brunhilde am Tresen."
Sprich - es wird im zugesendet. Nicht die Krankschreibung, die Kündigung meine ich. Per Post. Wir wissen es also earlier, dass er bald off und away ist. Der Glückliche. Der Happy Man.
War auch eine harte Zeit. All die Jahre das Ventil so überdreht, dass nur noch ein Loch übrig bliebt. Stein des Anstosses, Eckbank des Todes, Elfmeter ins Nichts.
Traurige erinnerungswürdige Höhepunkte - alone in the company und um 16:30 am friday fortgedriven. Call from middle boss about a ancoming fax. Niemand da. Handy of mein Kollege angephoned und erfahren, dass er schon mal unterwegs ist, da ja eh nichts los war.
Noch better > Selbstbefriedigungsvideos, die vom Mobbingkollegen aka "Ich bin der Herr übers Gscherr" gesichtet wurden. Die Vids wurden zuvor per Chattools verbreitet, bei der Frauen an die Wand gelabert wurden und dann penetrante Bilder und Videos aus Heimproduktion sichten durften. Die Chatmania kam auch nicht besser an, können Sie mir glooben.
Was soll's. Nun wird man mir seine Arbeit aufhalsen, weil er so ein Idiot war, weil er den coolsten Job in der Firma hatte, weil es sein Ding hätte sein können, sein kleines Reich, seine Entfaltungsspielraum. Und man hat Händchen mit ihm gehalten, um ihm auf den rechten Weg zu bringen.
25 Jahre alt, Ehe im Popo, Kind im Nirwana, Drugs zur Terminierung der letzten Hirnzellen. Happy Life. Letz goh.
Ich stelle gerade fest, was ich für ein Spießerleben führe. Immerhin gebe ich zu, was 98% der restlichen Menschheit verneinen. ;-)
dg90 - 12. Mai, 14:48
